Gin 1948 — Der Gin aus dem Hause Kindschi

Liebe Gin-Freunde

Die näch­ste Sta­tion unser­er “Tour de Suisse” führt uns ins schöne Bünd­ner­land, genauer gesagt nach Schiers. Der heute vorgestellte Gin wurde im Jahr 1948 das erste Mal gebran­nt. Das Geburt­s­jahr ver­lei­ht dem Gin zugle­ich seinen Namen “G!N 1948”. Das Fam­i­lienun­ternehmen Kind­schi pro­duzierte diesen aber nicht durchge­hend, son­dern begann erst wieder mit dem Gin des­til­lieren, als der Boom 2013 startete. Kurz­er­hand kramten sie das alte Gin-Rezept her­vor und ver­fein­erten dieses mit neuen Gewürzen und ver­liehen ihm einen stärk­eren Alko­hol­ge­halt.

Der Tipp vom Profi Ste­fan Dudler aus Betrieb Kind­schi: Um die per­fek­te Mis­chung der Botan­i­cals erre­ichen zu kön­nen, sind Tast­ings und das regelmäs­sige Pro­bieren während viel­er Stun­den uner­lässlich. Für die Bren­nerei ste­ht im Vorder­grund, dass “kein Gewürz vor­greift und doch schmeck­bar” ist. Für die Pro­duk­tion ein­er Flasche dauert es übri­gens etwa 48 Stun­den nach der Maz­er­a­tion. Zu kaufen gibt es den G!N 1948 im Coop, Volg und zum Teil auch im Spar und in der Lan­di. Ausser­halb der Schweiz­er Gren­ze ist er in Berlin erhältlich.

Unser Faz­it vom G!N 1948 ist dur­chaus pos­i­tiv, da der Geschmack zuwider den Erwartun­gen des starken Alko­hol­ge­halts von 48% erstaunlich mild aus­fällt. Als erstes fällt im Mund auf, dass die Wachold­er­note stark aus­geprägt ist und gibt auch einen leicht­en Frucht- und Kräuter­akzent im Abgang bei. Auf­grund der schwachen Schärfe und den fehlen­den auss­chweifend­en Botan­i­cals eignet er sich aus­geze­ich­net zum mix­en und ist für uns ein echter Klas­sik­er, wie man ihn sich vorstellt.

Laut Her­rn Dudler passen diverse Ton­ic Waters zum vorgestell­ten Gin, jedoch rät er vom Schweppes Indi­an Ton­ic Water ab. Und im Inter­view ver­rät er uns sog­ar ein beson­ders leck­eres Rezept, um den G!N 1948 zu geniessen:

  • Eis (nach Belieben)

  • 3cl G!N 1948

  • Ein Spritzer Limettensaft

  • Tonic Water (nach Belieben)

Achtung: Durch den Laven­del im Gin ver­färbt sich das Getränk leicht bläulich.

Spätestens mit diesem Rezept habt ihr keine Ausrede mehr, ihn nicht auszupro­bieren — also ran an den Gin!

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